Bots Holzöpfel ond Zipfelchappe

Mitte 2017 habe ich zusammen mit Roman, Linus und Philip beschlossen, dass das Apptiva-Team um ein Mitglied vergrössert werden soll. Zu diesem Zeitpunkt war der Oktober noch ziemlich weit weg. Aber selbstverständlich verging die Zeit im Nu und mein erster Arbeitstag bei Apptiva in Sempach stand vor der Tür. Da ich den Werdegang des Startups stets mitverfolgt habe und auch immer wieder im Austausch mit den Apptiva-Jungs stand, wusste ich ziemlich genau, auf was ich mich eingelassen hatte. Dennoch standen die ersten vier Monate vor allem im Zeichen des Lernens. Und da es 4 Monate sind, möchte ich über 4 Themen etwas reflektieren, welche meinen Start bei Apptiva massgeblich beeinflusst haben.

Bots

Wie es der Titel erahnen lässt, dreht sich bei Apptiva sehr viel um das Thema Bots. Es handelt sich dabei selbstverständlich um alles andere als um ein Kasperlitheater. Von E-Commerce- über Kundendienst- hin zu Produktivitäts-Bots kann ein sehr breites Spektrum von Einsatzgebieten abgedeckt werden. Bis anhin habe ich vor allem mit Dialogflow von Google gearbeitet, um Chatbots zu realisieren. Zusätzliche Logik und die Anbindung von Umsystemen setzen wir jeweils mit der eigenen Bot-Engine um. Das Potenzial in diesem Umfeld ist riesig. Ich bin gespannt, was in den nächsten Wochen und Monaten diesbezüglich noch auf uns zukommen wird.

React

Bei meinem vorhergehenden Arbeitgeber habe ich mich in Sachen Web- und Mobile-Entwicklung vor allem mit Angular beschäftigt. Über React habe ich schon einiges gelesen, jedoch noch nie eingesetzt. Daher war ich sehr gespannt, wie sich die Arbeit mit dieser JavaScript Library anfühlt. Und mein Eindruck bis anhin ist sehr gut. Ich werde mich jedoch davor hüten, an dieser Stelle einen ausführlichen Vergleich zwischen Angular und React anzustellen. Doch soviel sei gesagt: Beide Technologien erfüllen ihren Zweck, wobei ich den Eindruck habe, dass React etwas leichter zu erlernen ist.

Node.js

Als SpringBoot-Fan fiel es mir offen gesagt zunächst etwas schwer, ein Backend auf Basis von Node.js umzusetzen. Inzwischen hat sich meine Sichtweise diesbezüglich etwas gewandelt. Es gelingt einem in sehr kurzer Zeit, ein Backend zu bauen, welches mehr als nur CRUD-Operationen zur Verfügung stellt. Dabei ist natürlich das NPM-Ökosystem eine sehr grosse Hilfe. Die Vielfältigkeit der Module ist inzwischen recht beeindruckend. In Sachen Qualität und Dokumentation trennt sich allerdings die Spreu vom Weizen. So oder so erachte ich Node.js als Backend inzwischen immer als valable Option.

Holacracy

Auch in einem kleinen Unternehmen ist es sehr wichtig, dass man sich Gedanken zu den Themen Arbeitsmethodik und Entscheidungsfindung macht. Aus diesem Grund sind wir bei Apptiva dabei, Holacracy einzuführen. Dazu haben wir unter anderem den Zweck der Firma miteinander formuliert. Zudem haben wir sämtliche Arbeiten notiert und spezifischen Rollen zugewiesen. Da ich nicht von Anfang an bei Apptiva dabei war, ist diese Transparenz für mich sehr interessant. Es ist nun sehr detailliert geregelt, wer für was verantwortlich ist. Wir stecken bei dieser Einführung noch in den Kinderschuhen. Die Holacracy-Meetings laufen jedoch von Mal zu Mal effizienter ab.

Zu meinem Start bei Apptiva ziehe ich ein durchwegs positives Fazit. Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen!

Posted on 1. Februar 2018 in Bots und Chatbots, JavaScript, Lean Enterprise App, Softwarearchitektur

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Responses (2)

  1. Stefan Zörner
    10. Februar 2018 at 12:25 · Antworten

    Hoi Markus!
    ich wünsche Dir auch weiterhin eine gute Zeit!
    Habe die Zusammenarbeit mit Philip, Linus und Roman selbst in *sehr* guter Erinnerung.
    Herzliche Grüße aus der Nordheide,
    StefanZ

  2. Markus Tanner
    13. Februar 2018 at 10:04 · Antworten

    Hallo Stefan
    Herzlichen Dank! 🙂
    Bis bald wiedermal
    Markus

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